Krankengymnastik, Manuelle Therapie oder Lymphdrainage?
Auf einer Heilmittelverordnung stehen oft Abkürzungen wie KG, MT oder MLD. Die drei Leistungen gehören zur Physiotherapie, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte.
Krankengymnastik: Bewegung gezielt aufbauen
Bei der Krankengymnastik stehen aktive Bewegung und funktionelles Üben häufig im Mittelpunkt. Je nach Befund geht es beispielsweise um Beweglichkeit, Kraft, Koordination, Gleichgewicht oder einen sicheren Bewegungsablauf.
Die Übungen werden nicht allein nach einer Diagnose ausgewählt. Wichtig ist, welche Funktion Sie im Alltag verbessern möchten und wie Ihr Körper auf die Belastung reagiert.
Manuelle Therapie: Funktionen genau untersuchen
Die Manuelle Therapie richtet den Blick gezielt auf Gelenke, Muskulatur und Nervensystem. Nach der Untersuchung können dosierte manuelle Techniken eingesetzt werden.
Eine moderne manuelle Behandlung bleibt nicht zwangsläufig passiv. Aktive Bewegungen und Eigenübungen helfen dabei, eine Veränderung in relevante Alltagssituationen zu übertragen.
Manuelle Lymphdrainage: Schwellungen behandeln
Die Manuelle Lymphdrainage nutzt überwiegend sanfte, rhythmische Griffe. Sie wird bei bestimmten ärztlich diagnostizierten Ödemen und beispielsweise nach ausgewählten Operationen verordnet.
Je nach Erkrankung ist Lymphdrainage nur ein Baustein. Kompressionsversorgung, Bewegung und Hautpflege können ebenfalls zum abgestimmten Behandlungskonzept gehören.
Wer entscheidet, welche Behandlung passt?
Die Ärztin oder der Arzt legt auf der Verordnung das Heilmittel fest. Innerhalb dieses Rahmens orientiert sich die konkrete physiotherapeutische Behandlung an Befund, Ziel und Verlauf.
Wenn eine Angabe auf Ihrem Rezept unklar ist, rufen Sie uns vor dem ersten Termin an. So lässt sich frühzeitig klären, ob die verordnete Leistung und Terminlänge richtig eingetragen sind.
Termin & Anfahrt
Lassen Sie uns kurz persönlich sprechen.
Am Telefon klären wir direkt, welche Behandlung auf Ihrer Verordnung steht und welcher Termin passen kann.